Montag, 16. Januar 2017

Ivar Hack: Raum- und Farbwunder

Ein bisschen untergegangen ist der gute Ivar im Jahresrückblick. Da bin ich dem alten Schweden doch noch was schuldig. Daher bekommt mein Ikea Hack hier einen kleinen extra Auftritt. 


Vielleicht erinnert ihr Euch, dass vor einiger Zeit die erste Wand im Hause Schmasonnen im traditionellen Lamp Room Grey von Farrow & Ball gestrichen wurde. Das kostete mich zwar zunächst Überwindung, da ich die Kombination aus weißen Wänden und alten Holzdielen unschlagbar finde. Aber ich kann Euch sagen, es hat sich gelohnt. Die graue Wand wirkt auf keinen Fall dunkel, sie passt sich immer dem Licht an und damit der Tageszeit sowie der damit verbundenen Stimmung. Vor der Wand stand eine alte Kinderbank aus den 60er Jahren. Und auch wenn sie gut in mein Wohnkonzept gepasst hat, hat sie auf lange Sicht nicht den Stauraum geboten, den wir hier benötigen. 




Eine andere Lösung musste her, wie zum Beispiel ein Einbauschrank. Und was würde dann nur mit der neu aufgetragenen Wandfarbe passieren? Vielleicht ein Einbauschrank in der gleichen Wandfarbe? Gute Idee! Doch es fehlten Zeit und das nötige Kleingeld. Aber dann kam die Eingebung, wie schon in der guten alten Studentenzeit war es Ivar, das Allroundtalent, dass sich jedem Nutzen und Zweck angepasst hat und eine gute Figur macht. Und dieses mal, griff ich nicht auf das klassische Küchenregal zurück, sondern  auf den gleichnamigen Schrank.



Aufgrund des Raumes hängen hier zwei Schränke mit der Tiefe von 30 cm übereinander. Und um dem so liebgewonnenem Farbkonzept treu zu bleiben, haben wir die Schränke im gleichen Farbton gestrichen. Hier haben wir den satinierten Holzlack in Lamp Room Grey verwendet. So ein Einheitsgrau ist ein totales Raumwunder. 


Es fällt kaum auf, dass sich an der Wand ein Schrank befindet, denn genau diese Dominanz sollte Ivar nicht ausstrahlen. Die Bühne sollte nach wie vor der Wandfarbe gehören. Vielmehr verschwindet der Schrank in der Wand. Um den Effekt noch zu steigern, haben wir beide Schränke hängend an der Wand befestigt. 



Für alle die sich dennoch die Frage stellen, ob so eine graue Wand nicht zu dunkel wirkt, kann ich nur empfehlen, einfach einen Probestrich zu machen. Ihr werdet Euch wundern, der Effekt kann ganz anders sein als gedacht. Viel Spaß beim ausprobieren. 

Montag, 9. Januar 2017

It's coffeetime

Versprochen ist versprochen und daher gibt's heute Gutes aus Bremen. Angekündigt im letzten Blogpost, stelle ich Euch in diesem Jahr mein Bremen, so wie ich es mag und erlebe, ein bisschen mehr auf dem Blog vor. Let's start mit drei unglaublich guten Adressen für einen kulinarischen Koffeingenuss. Bremen tut sich ja leider schwer mit individuellen kleinen Kaffeehotspots. Doch für alle, die zu Besuch in der Hansestadt sind, sei gleich gesagt, es gibt mehr als Café Knigge im Herzen der Hansestadt. Ein bisschen abseits der touristischen Hauptattraktionen gibt' s heute den besten Kaffee im Koupa, die besten Waffeln im Café Marianne und die einzigsten Seelen der Stadt im Café Ins Blaue.


Mittwoch, 28. Dezember 2016

Bei Schmasonnen zu Hause - Best of 2016



Das Jahr neigt sich dem Ende und es wird Zeit ein kleines Resume zu ziehen. Denn Schmasonnen ist gestern drei Jahre alt geworden. Da ich kein Mensch großen Aufsehens bin, wird auch der 3. Bloggeburtstag ohne viel Tamtam erfolgen. Stattdessen will ich mit Euch zurückblicken, in ein Jahr, das gefühlt noch nie so schnell herumging wie dieses. Und das ist nicht nur so dahin gesagt. Auch wenn ich mich manchmal frage, ob wir das zu jedem Jahr sagen und es durch unsere Retroperspektive gar kein andere Möglichkeit gibt zu fühlen. Aber durchaus kann ich von diesem Jahr sagen, dass ich angekommen bin, angekommen in der Blogosphäre. Schmasonnen hat dieses Jahr an Gesicht gewonnen, im doppelten Sinne. So gibt es hier durchaus mehr von mir und meinen persönlichen Gedanken zu erfahren. Zugleich wächst mein Bekanntheitsgrad im digitalen Raum. Das freut mich wirklich sehr, denn in diesem Jahr habe ich mit meinem Blog auch Rückschläge erfahren, die mich kurzweilig auch zum Aufhören bewegt haben. Aber zum Glück nur kurzweilig.

Montag, 5. Dezember 2016

Geschenktip: Kinfolk Home - ein Buch über entschleunigtes Wohnen und meine persönlichen Gedanken dazu.

Fehlt Euch noch eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk? Dann würde ich Euch wärmstens die deutsche Ausgabe des Kinfolk Home Buches vom Knesebeck Verlag ans Herz legen.  Auch wenn das Buch schon im Sommer diesen Jahres erschienen ist, erzähle ich Euch gerade jetzt zu der unruhigen Weihnachtszeit, in der Entschleunigung so weit in der Ferne ist, was es mit dem Prinzip des Slow Living auf sich hat. 

Dieses Buch fasst in unterschiedlichen Homestorys und Essays wunderbar zusammen, was es benötigt, um ein Zuhause zu schaffen, in dem es vor allem um die Idee des entschleunigten Wohnens geht. Die Interviewten zeigen mit den Einblicken in ihre vier Wände, welche ihrer persönlichen Überzeugungen ihr Wohnstil prägt und auch welchen Einfluß ihr Wohnstil auf ihre Überzeugungen hat.


Freitag, 25. November 2016

DIY Adventskranz

Auf Instagram hatte ich es ja schon angekündigt. Dieses Jahr ist unser Adventskranz selbst gebunden und hier gibt es ein kurzes DIY dazu. Ich kann mich erinnern, dass ich das früher, in meiner Jugend regelmäßig gemacht habe. Nun hatten wir auch viele Tannen in unserem Garten, so dass es sich wirklich nicht gelohnt hat, einen Kranz zu kaufen. 

Tannen habe ich leider in meinem Garten keine Einzige. Aber vor kurzem hat meine Nachbarin ihre Eibe gefällt, so dass ich hier ein paar Zweige abbekommen habe. Auf dem Markt, bei meinem neuen Lieblingsstand, habe ich dann ein paar Zweige Eukalyptus besorgt und los konnte es gehen, das fröhliche Binden. Wer übrigens keinen Eukalyptus findet, der kann auch auf Efeu zurückgreifen.


Montag, 21. November 2016

Weihnachten: quiet and simple

Dieses Jahr mag ich es einfach und dezent zu Weihnachten. Wie schon im Herbst, ist es mir wichtig, der Natur eine Bühne zu geben. Und was kann die Natur zu einer weihnachtlichen Stimmung beitragen? Eine Menge! Tanne, Beere und Holz findet ihr im Wald, im Garten oder auch beim Floristen. Mit ihnen lässt sich wunderbar dekorieren und schmücken. Kerzen aus Bienenwachs, Duft einer Orange, mit Nelken und Zimt. Dazu ein Glühwein und die Weihnachtsstimmung im Haus ist perfekt. 

Zudem fördert es ein nachhaltiges Konsumverhalten. Ich frage mich immer wieder, ob es wirklich sein muss, jedes Jahr die Weihnachtsdekoration dem neuesten Trend anzupassen. Mittlerweile habe ich meine Basics und füge gerne Blumen, Tannen und alles was mich an Weihnachten erinnert und ich in der Natur finde, dazu.

Dieses mal habe ich mich für einen kleinen, halbgebundenen Kranz entschieden. Er ist so einfach, dass es eigentlich keiner DIY Anleitung bedarf.