Auf ein Kränzchen



Jetzt wird es doch noch österlich auf dem Blog. Keine Sorge ich packe jetzt nicht die gesamte Osterdeko der letzten Jahre aus, denn die ist gewöhnungsbedürftig. So wirklich hatte ich noch nie ein Fable für Osterdeko und dementsprechend lasse ich sie lieber weg, färbe stattdessen jedes Jahr neue Eier und backe mit Vorliebe Osterhasen, Hefekränze und Rüblikuchen und verteile im ganzen Haus frühlingshafte Zweige. Außer den Zweigen muss ich die Osterdeko noch nicht mal wegräumen, da wir sie bis spätestens Ostermontag vernascht haben. Dieses Jahr habe ich die Ostereier übrigens natürlich gefärbt, hier mit Heidelbeersaft und mit Kaffee. 




Ich backe ja für mein Leben gerne, da es aber auf meinem Blog nicht zu sehr um Food gehen soll, halte ich mich eher zurück mit Backrezepten. Daher könnt ihr auch nichts ahnen von meiner Vorliebe zu Hefe, oder? Also, ich spreche hier übrigens von Hefeteigen und nicht von der Hefe im bremischen Bier. Es vergeht keine Woche, in dem ich nicht ein Päckchen frische Hefe zu Pizzateig, Brötchen oder Zimtschnecken verarbeite.



Kurz vor Ostern versuche ich mich dann immer an kleinen Osterhasen, die aber meistens optisch nicht vorzeigbar sind, aber göttlich schmecken. Ganz im Gegensatz zu den kleinen Hefekränzen, wie diese hier. Wer auf Instagram meine Storys verfolgt hat, der wird gesehen haben, dass ich hier einen fleißigen Helfer hatte. Der kleine Mann hier im Hause liebt es mit mir zu backen und er ist Meister im Ausrollen und Kugeln formen geworden. Ich kann Euch nur empfehlen, diesen Teig ruhig mal mit Euren Kindern auszuprobieren, das ist super simpel und macht unglaublich viel Spaß.

Daher gibt es zum Nachmachen nun das Rezept für die Hefekränze:

♢ 500g Mehl
♢ 250 ml lauwarme Milch 
♢ 1/2 Würfel frische Hefe
♢ 80g Zucker 
♢ 80g Butter, sehr weich
♢ 1 Ei, 1 Eigelb
♢ 1 Prise Salz
♢ 2-3 El Milch

Die Hefe in lauwarmer Milch mit einem Esslöffel Zucker verrühren und einen kurzen Moment stehen lassen. Das Mehl und eine Prise Salz in eine große Schüssel geben, den Zucker dazu geben, ebenso das Ei und die weiche Butter. Anschließend die Hefe dazugeben. Nun schwöre ich darauf, dass es am besten ist den Teig mit den Händen zu kneten. Daran merke ich immer, ob zu viel Flüssigkeit oder zu wenig in der Schüssel ist. Ich knete den Teig so lange, bis er schön geschmeidig ist und nicht mehr an den Händen kleben bleibt bzw. nicht mehr auseinander fällt. Anschließend mit einem Geschirrtuch abgedeckt ruhen lassen. Dass muss meiner Meinung nach nicht unbedingt an einem waren Ort sein, denn ich lasse Hefeteig auch oft auf der Küchenarbeitsfläche ruhen. 

Wenn der Teig sich deutlich vergrößert hat, dann knete ich ihn noch einmal auf einer bemehlten Oberfläche durch und je nach Größe der Kränze teile ich den Teig in verschiedene Stücke, rolle diese aus, flechte dann die Zöpfe und füge sie an den Enden zu einem Kreis zusammen. Die Kränze können dann noch mal für eine 1/2 Stunde abgedeckt ruhen. Währenddessen wird das Eigelb mit der restlichen Milch verquirlt und anschließend auf die Kränze verteilt. Zu guter Letzt kommen die Kränze für ca. 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen, bei 160 Grad.







So, nun drück ich uns allen mal die Daumen, dass wir das Ostergebäck bei strahlendem Sonnenschein draußen auf dem Balkon oder im Garten genießen können. Habt ganz feine und erholsame Ostertage. Auf bald!

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